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Gabriele Lockstaedt „Beautiful world“
2.100,00 €Ursprünglicher Preis war: 2.100,00 €1.999,00 €Aktueller Preis ist: 1.999,00 €.inkl. MwSt.
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- August 01, 2023
Die Natur ist Gegenstand Lockstaedt´s Bilder. Sie lebt direkt an Wald und Fluss, setzt sich physisch und psychisch damit auseinander, um die Energie und gleichzeitig ausgelösten Emotionen in meist großformatige Bilder umzusetzen. Lockstaedt, die bereits mehr als 300 Ausstellungen ( wie Museen und Galerien in St. Petersburg, Moldavien , Deutschland, USA , Nepal etc ) vorweisen kann und viele Kunstpreise gewonnen hat,
wie den Debütantenpreis des Bayerischen Staates oder der Süddeutschen Zeitung ( Feuilleton), den internationalen Preis der Biennale der Malerei Chisinau oder den Ellinor-Holland Kunstpreis Augsburg. Sie hätte das künstlerische Vermögen den Wald realistisch detailliert darzustellen. Doch ihr Anliegen ist ein anderes : Sie möchte die Wirkungsweise, die Eindrücke des Waldes auf den Menschen wiedergeben und suchte nach einem Medium, mit dem sich das Chaos und die Vielfalt der Natur ausdrücken ließe.
Die Gesamtstruktur eines Baumes alleine ist nicht mit der Ratio erfassbar. Sie unterliegt keiner geometrischen Anordnungen macht somit eine gewisse Abstraktion notwendig. So kam Gabriele Lockstaedt auf das Pigment, mit dem sie lose arbeitet. Nur dieses begrenzt durch industrielles Klebeband, schafft eine optische Gestaltung der Fläche, die das menschliche Auge genauso wenig greifen kann wie das Blätterdickicht im Wald. Die Strahlkraft dieses reinen Pigments erzeugt eine ungebrochene, da unvermischte Klarheit und ist imstande , die Lichteffekte des Waldes widerzuspiegeln, so dass trotz der Teilabstraktion, mit der Lockstaedt spielt, ein Wiedererkennungswert eintritt. So erblüht das Universum der Künstlerin. Ereignisreich ist es dort, weil daselbst das Leben entspringt. Organisches keimt und sprosst, Bäume treiben in die Höhe, Verästelungen verklammern sich, Fliessendes explodiert beinahe im Farbenrausch.Blicken wir auf Wald und
Wiesen , auf Wasserwelten oder Blätterrauschen? Egal , es ist ja nicht das kleine Konkrete , dem die Künstlerin huldigt, sondern das große Ganze.
Die Konstruktion parallel zur Natur nicht in traditioneller Malweise sondern in Arbeitsprozessen, die Zufällen unterworfen sind, geschüttet, gesiebt, geschichtet, geklebt , geschabt , und in dieser Weise wie das Motiv selbst mehr gewachsen als geplant, schafft sie im Abstrakten die Sichtbarkeit der Natur. Mit forschender Neugierde immer neue Pigmente zum finden und zum mischen mit diversen Bindemitteln zu kombinieren erinnert an die Alchemisten aus vergangener Zeit.
Eine Ode an das Leben und seine Transformationen, eine Welt in steter Verwandlung und dient so als Verweis , dass alles im Fluss ist.











